„Wir leben mit den Tieren, von den Tieren und für die Tiere.“ So beschreibt die Schäferin und Buchautorin Ruth Häckh in einem Interview die Beziehung zu ihren Tieren.
Diese enge Verbindung zwischen Mensch und Nutztier ist kennzeichnend für das Zusammenleben von Hirten und ihren Tieren. Durch die Weidehaltung werden die Tiere mit viel natürlicher Bewegung beim Grasen und tiergerecht mit vielen Sozialkontakten in einer Herde gehalten. Diese Haltungsform erfordert viel Wissen über die Bedürfnisse der Tiere und Erfahrung im Umgang mit ihnen. Besonders die mobile Beweidung bedarf einer intensiven Begleitung der Tiere und fordert eine vorausschauende Planung von Wanderstrecken sowie Futter- bzw. Weideflächen. Das Wohlergehen der Tiere und der respektvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen steht bei Weidetierhaltenden im Fokus.
Text: Sabine Poth
League for Pastoral Peoples and Endogenous Livestock Development
Foto: Gerhard Freitag

